Gesundheit ist das höchste Gut im Leben

Das ist uns allen in diesem Jahr 2020 mit Corona sehr bewusst geworden. Bewusst geworden ist aber endlich auch, welch hervorragende Arbeit in unseren Kliniken, Pflegeheimen, bei ambulanten Pflegediensten etc. geleistet wird. Ein Klatschen kann dafür wirklich nicht genügen.
Nur weil seit Jahren unser Gesundheitssystem kaputt gespart wurde, und KEINERLEI Vorkehrungen für eine Pandemie (laut einem fertigen Plan von 2013) getroffen waren, war unser Gesundheitssystem kurzfristig überlastet. Es gab nicht einmal Masken oder Schutzausrüstung für Bedienstete und Patienten. Am schlimmsten war jedoch die Isolation, Besuchsverbot für Angehörige, oder das einsame Sterben.

Im Bayerischen Gesundheitsministerium wurde schneller und besser reagiert als anderswo. Insgesamt können wir hier in der Region sehr dankbar sein, dass die Hygienekonzepte und der großartige Einsatz gegriffen haben. Dafür ein herzliches DANEKSCHÖN.

Alle haben daraus gelernt. Bleibt zu hoffen, dass für das nächste Jahr nicht mehr solch gravierende Einschnitte nötig sind. Auf die Hilfen und das Engagement der Dienstleister  in diesem Gesundheitsführer ist Verlass. Die Hochschule tut das Ihre, um Zukunft im Gesundheitswesen zu gestalten, und um Pflegeberufe attraktiver zu machen.

Ich wünsche allen langanhaltende, coronafreie Gesundheit, und im Krankheitsfall beste Genesung.

Herzlichst,

Beatrice Hohler

 


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Grußwort Melanie Huml, MdL, Staatsministerin für Gesundheit und Pflege

Sehr geehrte Damen und Herren,

etwa 15 Prozent der in Bayern lebenden Seniorinnen und Senioren sind pflegebedürftig. Es ist mir daher besonders wichtig, dass wir gerade diejenigen, die in Pflegeheimen leben, in dieser schwierigen Zeit der Corona-Pandemie nicht allein lassen und die Möglichkeit geben, unsere Angehörigen in den Pflegeheimen zu besuchen. Dabei ist der Schutz vor Infektionen sehr wichtig. Aber gleichzeitig liegt mir auch der Schutz der Pflegedürftigen vor Einsamkeit sehr am Herzen. Das gilt natürlich nicht nur für Menschen in Pflegeheimen, sondern auch für Menschen mit Behinderung in stationären Einrichtungen.

In der kommenden Zeit werden die Besuche unter besonderen Umständen stattfinden. Viele kreative Lösungen wurden bereits gefunden, wie zum Beispiel extra geschaffene Besucherräume. Aber auch der Besuch im Zimmer des bzw. der Angehörigen in einer Einrichtung soll möglich sein. Dabei hat der Schutz der Bewohnerinnen und Bewohner stets oberste Priorität, die seit Beginn der Corona-Pandemie gängigen Hygieneregeln sind unbedingt zu beachten. Um möglichst viel Handlungssicherheit und Unterstützung bei der Ausgestaltung der Besuchsregeln zu geben, überarbeiten wir in Bayern die bestehenden Handlungsempfehlungen nochmals. Nach meinem Eindruck versuchen die meisten Träger und Einrichtungsleitungen seit Monaten ihr Möglichstes, um sichere Rahmenbedingungen zu schaffen und damit auch den Angehörigen und den Besucherinnen und Besuchern die Angst vor einem Ansteckungsrisiko zu nehmen. Hierfür ein herzliches Dankeschön!

Die Pflege in Einrichtungen steht in Zeiten der Corona-Pandemie zwischen Fürsorge und Vorsorge. Deshalb geben wir weitere Hilfestellungen – gerade für die Zielgruppe des Gesundheitsführers, nämlich die pflegebedürftigen Menschen und ihre Angehörigen, die Pflegeeinrichtungen und Dienstleister in diesem Bereich. Die letzten Monate haben uns allen eindrücklich gezeigt, wie wichtig sie sind. Im Landkreis Deggendorf und Umgebung besteht ein vielfältiges Angebot zu Pflege und Gesundheit.

Sie sind in Ihrer Region sehr gut versorgt! Das bedeutet aber gleichzeitig, dass viele Menschen im Dienst der gesundheitlichen und pflegerischen Versorgung engagiert sind und hier Enormes leisten. Dafür bedanke ich mich bei allen Akteuren, Entscheidungsträgern, professionellen und ehrenamtlichen Helfern sowie pflegenden Angehörigen ausdrücklich.

Ihre

Melanie Huml MdL

Bayerische Staatsministerin für Gesundheit und Pflege